Das Sicherheitsnetz für jeden Querverdiener

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Du hast es sicher schon gehört:

Eine Stopp-Loss-Order vor jedem Trade einzugeben ist absolut fundamental und es nicht zu tun ist wahrscheinlich das beste Mittel um sein Geld in null Komma nix zu verbrennen.

Die Frage ist aber, warum beherzigen so viele Trading-Einsteiger diese wichtige Regel nicht und zocken einfach wild drauf los, ohne dieses wichtige Sicherheitsnetz?

Meiner Meinung nach stecken hier die Emotionen Gier und Angst dahinter:

Entweder der Trader platziert keinen Stopp, weil er vollkommen blind ist vor unersättlicher Gier oder er hat Angst ausgestoppt zu werden, was seiner Meinung nach gleichbedeutend ist mit der Furcht einen Fehler zu begehen.

…Also lässt dieser Trader den Stopp einfach weg und wenig später, wenn der Trade bereits viel zu stark ins Minus gerutscht ist, tut es ihm so sehr weh und er schaltet den Trade manuell ab.

Ich schreibe diesen Artikel, um dies zu ändern und dich zu überzeugen, nicht denselben Fehler wie über 80 Prozent der Verlierer in diesem Business zu begehen.

Mir geht es gar nicht so sehr darum, wo genau im Chart du den Stopp platzieren solltest (mehr dazu vielleicht nächstes Mal), sondern dass du überhaupt einen Stopp setzt!

Mache dir klar, dass du keinen dauerhaften Erfolg in diesem Geschäft haben kannst, wenn du die Stopp-Loss- Order weglässt. Egal wie oft du schon hintereinander gewonnen hast, irgendwann wird sich auch mal ein Verlust-Trade dazu gesellen – das ist so sicher wie das Amen in der Kirche! Und wenn dies geschieht, musst du darauf vorbereitet sein und zwar in Form einer sicheren Stopp-Loss-Order.

Abgesehen davon, ist der Stopp auch zwingend erforderlich um ein professionelles Kapitalmanagement umzusetzen. Schließlich möchten wir nicht nur unser Verlustrisiko minimieren, sondern dieses überhaupt erst festlegen. Dazu ist der Stopp unersetzlich!

Du siehst, beim Trading kann man nichts isoliert betrachten, sondern alles fügt sich zu einem funktionierenden Gesamtkonzept zusammen.

Mein Tipp also an dich: Mache es dir zur Routine vor jedem Trade deinen Stopp festzulegen und diesen dann – während des Trade-Verlaufes – nur noch in die verlustverringernde Richtung zu verändern. Das heißt also, setze den Stopp während des Handels auf keinen Fall weiter weg von deinem Einstieg. Das wäre auf Dauer absolut tödlich!

Auch wenn du meinst, gerade ein geniales Einstiegs-Signal zu sehen und schnell einsteigen möchtest um nichts zu verpassen, bleibe gelassen! Nimm dir trotzdem die Zeit, vernünftig deinen Stopp zu platzieren und lasse dich auf keinen Fall aus der Ruhe bringen. Selbst wenn der Kurs in der Zwischenzeit zu weit weg gerannt ist und du nicht mehr einsteigen kannst… Na und! Was spielt es für eine Rolle?

An der Börse bilden sich täglich, ja sogar stündlich neue hervorragende Möglichkeiten zum Einstieg. Da kommt es doch auf den einen nicht an, oder?

Am besten wäre es, dass du dir all das auf einem extra Zettel notierst, den du dir vor jeder neuen Trade-Eröffnung genau durchließt. So sorgst du auch im Eifer des Gefechtes für saubere Abläufe.

So, ich hoffe ich habe dir genügend Argumente genannt, die für ein zwingendes Anwenden des Stopps sprechen und konnte dich überzeugen, diesen von jetzt an konsequent zu nutzen.

Setze also immer und zwar vor Trade-Eröffnung einen Stopp, um dein Verlustrisiko einerseits festzulegen und andererseits zu minimieren.

Das war es schon! Wenn du das so praktizierst, bist du der Mehrzahl der Anleger bereits um Meilen voraus, denn gute Trader managen in erster Linie ihr Risiko. Der Erfolg kommt dann von ganz alleine.

Ich hoffe, ich konnte dir heute wieder ein Stück weiterhelfen und wünsche dir viel Erfolg!

Auf gute Trades,

Max Degen

PS: Wenn du weitere Tipps und Tricks zum Trading möchtest, dann schaue gerne auf Querverdiener.com vorbei 🙂