Eine gute Stopptechnik zur Gewinn-Maximierung

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Heute möchte ich dir eine Stopptechnik vorstellen, die einfach zu verstehen und anzuwenden ist.

Interessiert? Na dann lass uns anfangen 😉

Wie ich dir schon im letzten Artikel („So sicherst du deine Trading Profite richtig“) berichtet habe, ist es sinnvoll den Stopp nachzuziehen um deine Trading Gewinne zu sichern.

Aber wie? Wie sollten wir dabei vorgehen?

Nun, meiner Meinung nach ist es die beste Lösung, den Stopp anhand des Chartverlaufes nachzuziehen. Wie du dir denken kannst, gibt es auch hier eine Vielzahl an Möglichkeiten.

Ich möchte dir aber nur eine Technik grob vorstellen, die sich allerdings in der Vergangenheit sehr bewährt hat. Ich nenne diese Technik den Trendstopp:

Diese Strategie basiert darauf, den Stopp anhand des Chartverlaufes nachzuziehen, sobald sich dazu eine vordefinierte Gelegenheit ergibt.

Und diese Gelegenheiten entstehen immer dann, sobald uns der Handelswert bewiesen hat, dass der aktuelle Trend kraftvoll und stabil ist. Und dies geschieht, in dem er ein höheres Hoch (im steigenden Trend) oder ein tieferes Tief (im fallenden Trend) erzielt.

Dazu vielleicht ein kurzes Beispiel:

Gehen wir davon aus, Aktie X befindet sich gerade in einem schönen fallenden Trend. Da wir immer in Trendrichtung handeln, warten wir nun darauf, dass dieser Titel eine kurze steigende Korrektur durchführt. Auf diese Weise erhalten wir einen sehr viel günstigeren Einstiegskurs.

Und tatsächlich, die Aktie stoppt ihren Kurssturz und führt eine kleine Gegenbewegung durch. Während dieser Korrektur bildet sich ein Einstiegssignal und wir steigen in den Markt auf Short ein. Den Stopp setzen wir einfach auf den Hochpunkt dieser nun beendeten Korrektur.

Nun bewegt sich der Kurs planmäßig wieder nach unten – wir sind schon ein ganzes Stück im Gewinn. Es sieht so aus, dass diese Aktie den fallenden Trend fortsetzt. Ja! Sie hat soeben ein neues Tief erreicht, was ein deutliches Zeichen ist, dass der Trend hält.

An dieser Stellen machen die meisten Neulinge einen entscheidenden Fehler: Sie setzen den Stopp nämlich bereits jetzt nach, weil sie Angst haben, die schon erzielten Gewinne wieder abzugeben.

Dies ist ein schlimmer Fehler, da der Kurs fast immer eine Gegenbewegung (in diesem Falle nach oben) vollzieht, nachdem er ein tieferes Tief erreicht hat.

Jetzt siehst du warum es ein Fehler gewesen wäre, den Stopp bereits jetzt nachzuziehen… Und es kommt natürlich wirklich so: Der Wert führt eine (völlig normale) Korrektur durch und die Neulinge wären mal wieder durch ihre viel zu eng gesetzte Stopp-Order vom Markt gefegt!

Du benutzt aber glücklicherweise den Trendstopp, hast deinen Stopp also noch auf dem letzten Hoch belassen und bist demnach noch im Markt vertreten. Allerdings hat dir die kleine Gegenbewegung natürlich einen Teil deiner Gewinne wieder abgenommen – vorerst jedenfalls.

Was jetzt kommt, kannst du dir ja denken:

Der Trend nimmt nach der kurzen Verschnaufpause wieder seine übergeordnet fallende Richtung auf und erreicht sogar ein weiteres tieferes Tief. Jetzt schlägst du zu, jetzt setzt du den Stopp nach und zwar genau auf das letzte Hoch – also dem Punkt wo die Korrektur geendet hat und der Kurs wieder gefallen ist.

Warum setzen wir den Stopp auf das letzte tiefere Hoch?

Nun, dort befindet sich (weil die Aktie danach ein neues tieferes Tief erreicht hat) eine starke Unterstützung für unseren Short-Trade.

Und diese Vorgehensweise hat noch einen Vorteil:

Wenn die Aktie unseren Stopp erreicht, also das letzte tiefere Hoch durch ein höheres Hoch topt, wäre der fallende Trend gebrochen. An so einem Punkt ist es durchaus sinnvoll, diesen Handelswert vorerst nur zu beobachten. Wir wissen einfach nicht genau wie sich der Kurs nun bewegen wird. Er muss uns erst wieder beweisen, dass wir ihm vertrauen können. Wir müssen ja kein unnötiges Risiko eingehen…

Mit Hilfe dieser Technik würdest du also automatisch aussteigen, sobald der aktuelle Trend gebrochen ist! Praktisch, oder?

Zusammengefasst bedeutet das:

In einem Short-Trade (fallend) ziehst du den Stopp immer auf das letzte tiefere Hoch nach, sobald der Kurs ein neues tieferes Tief erreicht hat.

In einem Long-Trade (steigend) ist es natürlich genau umgekehrt: Hier ziehst du den Stopp erst dann auf das höhere Tief nach, wenn der Kurs auch ein höheres Hoch erreicht hat (der Handelswert uns also bestätigt, dass der steigende Trend kraftvoll und intakt ist).

Diese Vorgehensweise kannst du dann immer wieder aufs Neue wiederholen, bis du dann irgendwann ausgestoppt wirst und deinen hohen Gewinn endlich realisieren kannst.

Durch diese Technik wirst du zwar auch hin und wieder vorzeitig ausgestoppt, aber das ist überhaupt nicht schlimm! Schließlich verdienst du durch diese Stopptechnik ein Vielfaches, nicht selten das siebenfache deines ursprünglichen Einsatzes.

Ist das Sexy oder ist das Sexy?

Du siehst: Eine total einfache und trotzdem äußerst effektive Trading Strategie.

Glaubst du immer noch, dass eine funktionierende Ausstiegstechnik kompliziert und aus unzähligen Indikatoren bestehen muss? 🙂

Egal welche Strategie, egal in welchen Märkten und egal welche Zeitebene: Diese Stopptechnik ist sehr beliebt und lässt sich universell anwenden.

Ich wünsche dir nun viel Spaß beim Umsetzen dieser Technik und freue mich schon von deinen  Erfolgsmeldungen zu hören.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal,

Max Degen

PS: Du bist zum ersten Mal hier? Dann schaue auf Querverdiener.com Dort findest du noch viele weitere Tipps und Anregungen zum erfolgreichen Trading.